Das war 2006

Nun neigt sich schon wieder ein Jahr dem Ende zu: 2006. Ein Jahr wie jedes andere auch, mit den typischen Höhen und Tiefen, aber auch Bemerkenswerten.

Januar

Am 2. Januar marschierte das Jahr gleich los, denn der war ein Montag. Man wusste das ja, denn die Presse hatte vor Weihnachten nochmals darauf rumgeritten, dass es arbeitgeberfreundliche Festtage sein. Bedauerlich ist nur, dass die Presse dabei regelmäßig vergisst, dass die sogenannten Arbeitgeber ebenfalls wieder ran müssen.

Ansonsten war der Januar aber ruhig und viele Sonnentage im winterlichen Schnee stimmten mich doch zufrieden, zumal der Schnee für die Kinder eine Wonne war.

Bei dem Wintervergnügen des CDU-Ortsverbandes kam es dann zu der ersten Panne im noch jungen Jahr: Der eigentlich als Ehrengast angekündigte Peter-Harry bliebt kurzfristig aus. Aber dennoch war das Fest gelungen. Vor allem die Tombola war ein Erfolg – es ist mir ein Mirakel, wie Günter das immer wieder schafft.

Februar – April

Der Februar war eigentlich ein recht ereignisloser Monat, der im März verschwand. Aber in dieser Zeit kristallisierte sich heraus, dass die Firma RuheForst GmbH nicht der richtige Partner für den geplanten Friedhof sein würde. Auch Gespräche, die darauf folgend mit der Firma Friedwald GmbH stattfanden, blieben fruchtlos. Besonders bedauerlich dabei war, dass die Landwirtschaftskammer, die im Falle einer Zusammenarbeit mit der RuheForst GmbH diverse Dienstleistungen angeboten hatte, nun aufgrund eines Exklusivvertrages nicht mehr als Partner zur Verfügung stand. Ein wohl sehr kritischer Sachverhalt im Angesicht der Zwangsmitgliedschaft im deutschen Kammerwesen.

Der Winter zog sich unendlich bis in den April, und alle dachten, die Ernte würde in diesem Jahr deutlich später einsetzen, was sie letztlich nicht tat. Aber letztlich hatte zu Ostern das Wetter ein Einsehen, denn zum ersten Osterfeuer, das wir auf Lehmkuhlen für die Kinder veranstalteten, waren die Temperaturen bei herrlichem Sonnenschein fast sommerlich. Und so haben wir uns fest vorgenommen, auch in 2007 wieder ein Osterfeuer zu entzünden.

AntalyaEnde April ging es dann in den Urlaub: Kind und Kegel an Bord und ab in die Sonne, genau so, wie es der bekannte Reiseveranstalter TUI verspricht. Insgesamt war es auch ein toller Urlaub, wenn man die Einlage der T-Family übersieht…

Mai – Juli

Herrenhaus BredeneekDer Mai war ein Monat des Feierns: Das Gut Lehmkuhlen wurde 1906 von der Familie erworben, so dass es sich anbot, das 100jährige Bestehen zu zelebrieren. So luden wir Nachbarn, Geschäftspartner und Vertreter der kommunalen Verwaltung in den Gasthof Neeth nach Dammdorf und feierten unser 100jähriges. Es war ein tolles Fest mit vielen Erinnerungen. Der Bürgermeister, Dr. Norbert Langfeldt, überreichte und das Wappen der Gemeinde, von der Familie erhielten wir eine Collage, die Lehmkuhlen in den letzten 100 Jahren zeigt und Nachbarn und der CDU-Ortsverband stifteten Bäume für das Arboretum.

Gedeckter TischEin paar Tage später feierten wir meinen 40. im Herrenhaus Bredeneek. Das Fest war phantastisch, und daran konnten auch einige Missstimmigkeiten im Vorfeld nichts ändern. So kamen doch die Eigentümer der Räumlichkeiten, Angela und Jürgen Paustian, kurz vor dem Beginn auf die Idee, die Tür zu verschließen und meiner Familie und mir ein am folgenden Tage beginnendes Hausverbot zu erteilen. Woran letztlich die Befindlichkeiten festgezurt wurden, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich vermute aber, dass die Vorstellungen zum Begriff Sauberkeit zwischen meiner Frau und Frau Paustian nicht deckungsgleich sowie meine Bemerkungen über die fehlende Nutzbarkeit eines eigentlich mit angemieteten Raumes nicht förderlich waren. Nun hatten wir das Glück, dass ob des Termins einige Gäste abgesagt hatten, so dass wir nach einer Grundreinigung die verfügbaren Räume (der Kaulbachsaal war eben leider trotz Zusicherung nicht nutzbar) nutzen konnten. Eine Empfehlung für diese Baustelle wird mir aber niemand abtrotzen können.

Der Juni war ruhig, aber es zeichnete sich bereits ab, dass trotz des langen Winters die Ernte wohl Mitte Juli beginnen würde. Und so erstaunlich es auch erschien, im Juli war die Gerste ab.

Ereignisreich war der Juli auch in einer anderen Hinsicht, denn der Streit mit Arcor brach los, und die Hoffnung auf DSL wurde wieder kleiner. Allerdings zeigte sich mit KielNET ein Hoffnungsschimmer…

Mein Auto benötigte in dieser Zeit des öfteren Starthilfe, so dass ich es wieder (2005 hatte ich auch schon das Problem) in die Werkstatt brachte. Rund 10 Tage des stationären Aufenthaltes lösten dann das Problem.

August

…der sich bewahrheitete, denn KielNET stellte uns DSL, wenngleich mit 672 KBit eher schmalbandig, zur Verfügung. Gleichzeitig begannen einige Tests an verschiedenen Standorten, um zu prüfen, wo DSL zumindest in einer kleinen Variante verfügbar sein könnte.

Und dann war da noch eine Hochzeit: Meine Cousine hat geheiratet, im Herrenhaus Bredeneek. Und hier schlug das Hausverbot, welches mir von Herrn und Frau Paustian im Mai ausgesprochen wurde, zu, denn da meine Cousine zu feige war, um auf unser Kommen zu bestehen, konnten wir nicht teilnehmen.

Mein Auto verlangte übrigens abermals nach einer Werkstatt, denn der Kompressor der Klimaanlage hatte sein Leben ausgehaucht… Technik, die begeistert erhält so eine vollkommen neue Bedeutung. Nun denn, zwischenzeitlich habe ich mich für ein Fahrzeug eines hoffentlich zuverlässigeren Herstellers entschieden.

September – Oktober

Ruhepark LehmkuhlenAnfang September fasste die Gemeinde die notwendigen Beschlüsse, damit der Friedhof realisiert werden konnte. Am 1. Oktober war es dann soweit: Der Ruhepark Lehmkuhlen konnte seinen Betrieb aufnehmen. Eine offizielle Eröffnungsfeier führten wir jedoch erst am letzten Oktoberwochenende durch. Der Ruhepark Lehmkuhlen ist damit der erste Friedhof seiner Art in Schleswig-Holstein.

Mitte September verweigerte das mir zwischenzeitlich recht zickig erscheinende Fahrzeug abermals seinen Dienst und kehrte für vier Wochen mit einem Motorschaden in eine Werkstatt in Bad Bramstedt ein – alles andere als das, was ich mir vorgestellt hatte.

November – Dezember

Anfang November wurde im Ruhepark Lehmkuhlen der Baum des Bürgermeisters gepflanzt: Eine klassische, deutsche Stieleiche, die sich vielleicht etwas einsam unter all den exotischen Eichen fühlt.

Am Wochenende des 16. und 17. Dezembers ging es dann nochmal etwas hektischer zu, denn der Weihnachtsbaumverkauf auf dem Hof stand im Mittelpunkt. Neben den Trial-Fahrern führten die Schlittenhunde wieder ihr Rennen durch. Äußerst ärgerlich ist jedoch gewesen, dass die geplanten Anzeigen in den Kieler Nachrichten nicht erschienen sind und einige Anzeigen fehlerhaft waren. Es muss wohl daran liegen, dass der bisherige Mitarbeiter, der nun seinen Ruhestand genießt, durch einen unerfahrenen und offensichtlich wenig zuverlässigen Mitarbeiter ersetzt wurde.

Nun geht das Jahr 2006 zu Ende, und mit 2007 dürfte ein spannendes Jahr vor der Tür stehen. In diesem Sinn: Frohe Weihnachten.

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