Schneckenpost

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Es ist gerade eine Woche her, da wurde die Debatte über einen Mindestlohn im Briefdienst beendet. Und dieser Mindestlohn wird künftig das Monopol der Deutschen Post AG weiter stärken. „Auf diesen Lorbeeren kann man sich erstmal ausruhen„, mag der eine oder andere Angestellte gedacht haben. Anders ist die desaströse Dienstleistung der vergangenen Woche kaum erklärbar…

Am Montag kam der Briefträger nicht. Da wir uns nicht in der Nähe einer Filiale befinden, bringt der Postbote normalerweise nicht nur die Briefe, Päckchen und Pakete, sondern offeriert sämtliche Postdienstleistungen wie etwa den Versand von Briefen, Päckchen und Pakete. Das Nichterscheinen führte deshalb nicht nur dazu, dass wir keine Post erhielten, sondern auch dazu, dass wir keine Post versenden konnten.

Am Dienstag änderte sich nichts: Wieder kam kein Postbote, so dass nun schon die ausgehenden Sendungen von zwei Tagen nicht auf den Weg an ihre Empfänger gebracht wurden. Am Mittwoch dann, als keiner mehr damit rechnete, kam gegen 17:30 Uhr die Post, gab einen ordentlichen Stapel ab und nahm die Sendungen von mittlerweile drei Tagen mit. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Sendungen erst am folgenden Donnerstag überhaupt ihre Reisen antreten konnten, da sie einfach zu spät abgeholt wurden. Im günstigsten Fall konnte also ein Brief vom 3. Dezember den Empfänger frühestens am Freitag, 7. Dezember, erreichen. Mit einer Antwort dürfte also nicht zu bald zu rechnen sein…

Am Donnerstag dann kam die Post wieder zur fast normalen Zeit, kurz vor Drei. Allerdings fehlten einige Sendungen, wie ich gut an einem Zeitschriftenabo feststellen konnte. Als ich am Freitag ein Einschreiben im Ausgangskorb deponierte, dachte ich noch, nun sei ja der Spuk ja hoffentlich vorbei. Aber dem war nicht so: Der Postbote nahm alle ausgehenden Briefe mit, alle, bis auf das Einschreiben. Das ist dann doch ärgerlich, denn wenn man ein Einschreiben versenden möchte, handelt es sich meistens um Mitteilungen, die an Fristen gebunden sind. Besonders ärgerlich war dabei, dass der Postbote wieder erst nach 17 Uhr vorbei kam, so dass auch eine Fahrt zur Post nach Preetz sinnlos gewesen wäre, um die Sendung noch rechtzeitig auf den Weg zu bringen.

Also wartete ich auf Samstag, nicht wegen des Sams, sondern wegen der Post. Dann wäre das Einschreiben vielleicht noch Montag beim Empfänger gewesen. Aber die Post kam wieder nicht. Nun bleibt mir nur noch zu sagen: Ich wünsche, dass die Post immer pünktlich kommt…

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Über hinrich7

Noch nix...
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