Das Wasserkopfsyndrom

Es ist doch immer die selbe Leier: Man fängt etwas ehrenamtlich an, dann lässt man sich dafür bezahlen, natürlich nur als Entschädigung für die ehrenamtliche Tätigkeit, bläht den Verwaltungsapparat weiter auf, stellt Personal ein, hat nichts mehr zu tun, aber kassiert weiterhin die Entschädigung.

Dieser Vorgang, den man ja von überall her kennt, setzt nun auch bei der Wikimedia Foundation ein, wie jüngst bei heise online zu lesen war. Und so ein Umbau kostet Geld, weshalb man wohl schon seit über einen Monat den penetranten Spendenaufruf ertragen muss, den leider mein Werbe-Blocker noch nicht beseitigt.

Aber was wird dem Wasserkopf fast die Hälfte die Spenden schon nutzen (von den US$ 4,6 Millionen sind lediglich 2,5 für die Server vorgesehen), wenn sich jetzt die Datenkrake Google auf dem Feld breit machen wird?

Die Frage ist nur, was ist besser: Ein korruptes, im Grunde nicht kontrollierbares System oder ein Monopolist?

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Über hinrich7

Noch nix...
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