Outing 2.0

Das so genannte Outing ist ja seit Jahren in. Da gab es vor einigen Jahren einen Landespolitiker, der sich mit den Worten „ich bin schwul, und das ist gut so“ geoutet hat, um dann mit der SED-Nachfolgerin ins politische Bett zu springen.

Nun hat das Land Niedersachsen ein Outing der politischen Art erlebt. Über die Liste der SED-Nachfolgerin wurde das DKP-Mitglied Christel Wegner in den niedersächsischen Landtag gewählt. Diese äußerte nun, dass die Stasi eine nützliche Organisation gewesen sei, die man auch in Zukunft benötigen werde.

Und getreu dem Motto die Mauer müsse in den Köpfen wieder aufgebaut werden zitierte Wegner das altkommunistische Gedankengut der DDR hinsichtlich des Nutzens dieses Bauwerks.

Und obwohl die SED-Nachfolgerin zu einem beachtlichen Teil aus Menschen mit diesem realitätsfernen Gedankengut besteht, stellen weder die SPD noch die Grünen bestehende Koalitionen oder gemeinsame Aktivitäten zur Disposition. Das kann nur bedeuten, dass SPD und Grüne entweder Kommunisten sind, oder aber zumindest deren Existenz befürworten.

Wer aber das menschenverachtende Gedankengut der SED toleriert, oder sogar einfordert, unterscheidet sich in seiner Menschlichkeit kein bischen von den Irren am anderen politischen Rand. Für Demokraten sind jedenfalls zur Zeit weder die SED-Nachfolgerin noch die SPD oder die Grünen wählbar.

[Update]

Hier noch ein lesenswerter Beitrag aus Die Welt: Bekenntnis eines Reichen: Ja, ich liebe meine Millionen….

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Über hinrich7

Noch nix...
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