Osterei

Nachdem die K+S (716200) seit der Aufnahme ins Versuchsdepot ordentlich performt hat, macht es Sinn, die Stoppmarke auf eben unter 40 nachzuziehen.

Vielleicht mag man mich jetzt als Angsthasen bezeichnen, aber Kapitalerhalt ist nach wie vor das oberste Gebot. Und ich gehe nicht davon aus, dass die Börse die Krise(n) aufgearbeitet hat. Der DAX hat sich zwar prächtig entwickelt, aber das tat er zwischen November und Januar auch. Persönlich rechne ich demnächst (was immer das auch heißen mag) mit einem schwungvollen Rutsch unter 4000. Mit etwas Glück kann sich dann tatsächlich zwischen 3600 und 4000 ein fester Boden bilden.

Ungeachtet dessen ist doch die Zeit, einzelnen Werte zu suchen, die es bei einer Korrektur zu kaufen gilt. Dazu gehört sicher BASF (515100). Weniger interessant sind seit gestern die Saatgutproduzenten, denn außerhalb der USA wird es immer schwieriger, Gen manipulierte Saat zu verkaufen. Der kleiner werdende Markt schmälert die Rendite und schiebt den Break Even der Entwicklung in fernere Zukunft. Die Hersteller von Landmaschinen sollten aber im Fokus bleiben. In diesem Jahr soll es zu einem größeren Durchbruch bei den GIS-Applikationen kommen. Um nachhaltige Investitionen der Betriebe zu fühlen, bedarf es aber dringend höherer Getreidepreise.

Der Rapspreis dümpelt ebenfalls auf niedrigem Niveau, wobei hier die Hauptursache in der Besteuerung des Biodiesel zu suchen sein dürfte. Immerhin erholt sich der Ölpreis, der den Rapspreis stützen dürfte.

[Update 5.5.09]

K+S (716200) hat sich prächtig entwickelt und liegt derzeit rund 50% über dem Einstiegskurs. Je nach Größe der Position und der Frage, ob ein langfristiges Investment gehalten werden soll, gibt es nun zwei Möglichkeiten.

Im Falle einer kurzfristigen Gewinnsicherung, die ich in diesen volatilen Zeiten bevorzuge, kann der Stoppkurs auf 45,00 nachgezogen werden. Bei einer größeren Position (5% des Depots oder mehr) können auch Stücke im Gegenwert des Einstands verkauft werden; der Rest kann dann mit einem Stopp bei 39,50 liegen bleiben.

Im Falle eines langfristigen Investments könnte der Stopp auf 34,50 zurückgenommen werden und flankierend bei einem Kursrutsch unter 39,50 die Position mit Short-Derivaten gesichert werden.

[Update 14.5.09]

Der Stopp von 45,00 wurde auf Xetra unterschritten, der Wert nach 17:30 Uhr in Frankfurt für 45,02 aus dem Versuchsdepot genommen. Es verbleibt ein Gewinn von knapp 50% in zwei Monaten.

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Über hinrich7

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