Beamte und der Zensus

via Wikipedia

Der Zensus 2011 ist in aller Munde und das Gefühl, welches einem dabei befällt, ist kein Gutes. Nicht nur, dass man (zumindest ich) es nicht mag, wenn derart tief in der Intimsphäre gefragt wird, auch die kürzlichen Berichte über offene Scheunentore im Web schaffen nicht gerade Vertrauen.

Mich hat der Zensus nun bei der Verwaltung von Immobilien getroffen. Dabei hat sich die geballte Inkompetenz öffentlicher Verwaltungen, hier dem Statistischen Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, offenbart. Im Januar erhielt ich diverse Schreiben der Behörde, in denen ich aufgefordert wurde, Basisdaten zu verschiedenen Immobilien zu machen, damit die Fragebögen, die nach dem 9. Mai versendet werden sollten, möglichst fehlerfrei sein könnten. Da mir – ungeachtet meiner persönlichen Meinung zu dem Thema – aus Gründen der Effizienz an korrekten Fragebögen gelegen war, habe ich im Januar dann die Vorbefragung ausgefüllt und zurückgeschickt.

Und jetzt kamen die Zensus-Fragebögen, bei denen meine Antworten vom Januar berücksichtigt sein sollten. Das waren sie jedoch nicht, und zwar nicht ein einziges Detail. Die Arbeitsstunden im Januar hätte ich mir also schenken können.

Wenn die Inkompetenz bereits an dieser Stelle ansetzt, macht es aus meiner Sicht keinen Sinn mehr, den Behörden überhaupt noch Informationen zu überlassen, weil irgendwie können die damit sowieso nicht umgehen…

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Über hinrich7

Noch nix...
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