Miniermotte

Seit Jahren geht die Miniermotte, genauer die Rosskastanienminiermotte (Cameraria ohridella) mal mehr, mal weniger stark zu Schaden. Den Kastanien geht es seither jedenfalls nicht besser.

Cameraria ohridella

Rosskastanienminiermotte (Cameraria ohridella, Quelle: Wikipedia)

Jetzt haben Wissenschaftler offenbar herausgefunden, dass die Motte vom Balkan, genauer gesagt aus Schluchtenwäldern des Balkans stammt. Zu uns sei der Schädling mit Hilfe der Menschen (Autos und Flugzeuge) gelangt. Mit Hilfe der Kenntnisse über den Ursprung des Schädlings, der bisher eigentlich in Asien vermutet wurde, lassen sich vielleicht Strategien zur nachhaltigen Bekämpfung entwickeln.

Allerdings muss der Bericht von N-TV dahingehend berichtigt werden, dass es neben dem rechtzeitigen und vollständigen Aufsammeln und Verbrennen des Laubs noch andere Möglichkeiten gibt, dem Schädling Herr zu werden: Pheromonfallen eignen sich besonders bei allein stehenden Bäumen. Bei Baumgruppen oder Alleen bietet sich der (genehmigungspflichtige) Einsatz von Neemöl an, der mittels geeigneter Vernebelungsgeräte von unten in die Kronen der Bäume versprüht wird.

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Über hinrich7

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