Qualifikation

Waltraud

Waltraud „Wara“ Wende, Bildungsministerin (von Wikipedia)

In Schleswig-Holstein brodeln derzeit eine Reihe politischer Themen durch die Gesellschaft, allen voran das Unvermögen der Bildungspolitiker und die marode Infrastruktur. Hinzu kommen überzogene Steuerausgaben für dies und das, Selbstbedienungen und Rückkehrrechte als Alternative zum vorzeitigen Abwandern in andere Bereiche. Ein Grund mal im echten Norden nach der Qualifikation der Amtsträger zu schauen, genauer gesagt bei der Landesregierung:

Torsten Albig (von Wikipedia)

Torsten Albig – Ministerpräsident

Zwar begann das 1963 geborene SPD-Mitglied zunächst mit Geschichte und Sozialwissenschaften an der Universität Bielefeld, besann sich dann aber eines besseren und wurde ordentlicher Jurist mit Schwerpunkt im Arbeits-, Steuer- und Wirtschaftsrecht.
Mit diesem Werkzeug tingelte er zunächst durch die Finanzverwaltung, bevor er Pressesprecher der Bankster wurde. 2002 kam Albig dann über die Kameralistik wieder in die politische Bahn. Alles in allem muss Albig eine solide Aus- und Berufsbildung zugestanden werden. Fazit: Kann den Haushalt lesen, Öffentlichkeitsarbeit leisten und Menschen delegieren. Damit ist er fachlich geeignet für das Amt des Regierungschefs.

Robert Habeck (von Wikipedia)

Robert Habeck – Energiewendeminister

Der 1969 geborene Politiker der Grünen studierte Philosophie, Germanistik und Philologie und promovierte 2000 in Philosophie. Der stellvertretende Ministerpräsident ist ein Schriftsteller, der für die Themen Energie (umbenannt in Energiewende), Landwirtschaft und Umwelt verantwortlich zeichnet. Themenbereiche, mit denen Habeck während seines Studiums nicht einmal in der Bibliothek konfrontiert wurde. Der Mann wäre sicher für das Kultusministerium und vielleicht sogar für die Bildung geeignet, keinesfalls aber für die Themen, für die er derzeit verantwortlich zeichnet. Fazit: Fehlbesetzung.

Anke Spoorendonk (von Wikipedia)

Anke Spoorendonk – Justiz, Kultur und Europa

Die 1947 geborene Deutsche, die dem SSW angehört und somit das Blau in die Küstenkoalition bringt, studierte Germanistik und Geschichte bezeichnender Weise in Kopenhagen. Irgendjemand möge bitte die Kommentarfunktion benutzen, um den Sinn zu erklären, warum eine deutsche Person im Ausland Germanistik studiert. Spoorendonks Ausbildung endetet im Beruf der Gymnasiallehrerin. Fazit: Durch das dänische und deutsche Umfeld und die akademische Ausbildung ist Spoorendonk für die Ressorts Kultur und Europa klar geeignet, für das Ressort Justiz aber eine absolute Fehlbesetzung.
Andreas Breitner – Innenminister
Der 1967 geborene SPD-Politiker durchlief die akademische Polizeilaufbahn. Fazit: Fachlich beste Wahl.
Monika Heinold – Finanzministerin
Die 1958 geborene Grünen-Politikerin ist Kindergärtnerin. Ohne den Beruf der Erzieher und Erzieherinnen gering schätzen zu wollen, aber für eine Qualifikation als Finanzministerin reicht das nicht aus. Fazit: Total absolute Fehlbesetzung.
Reinhard Meier – Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie
Das 1959 geborene SPD-Mitglied hat Politische Wissenschaften mit Geschichte und Volkswirtschaftslehre studiert, welches er um Verwaltungswissenschaften ergänzt hat. Fazit: Meier ist von seiner Ausbildung her für die Fachbereiche qualifiziert.
Kristin Alheit – Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung
Die 1967 geborene SPD-Politikerin hat Jura studiert und in der Hamburger Verwaltung Berufserfahrung sammeln können. Fazit: Für die Fachbereiche außer Gesundheit ist Alheit fachlich wohl qualifiziert, für den Gesundheitssektor fehlt ihr aber jede Kenntnis.
Waltraud Wende – Bildung und Wissenschaft
Die habilitierte, parteilose Wende hat allgemeine Literaturwissenschaft, Germanistik, Geschichte, Pädagogik und Soziologie studiert und lehrte zuletzt an der Universität Flensburg. Die fachliche Qualifikation von Wende kann nicht ernsthaft angezweifelt werden, gleichwohl fehlt Wende jede Eignung als Politikerin. Fazit: Qualifikation passt, aber politisches Geschick fehlt vollständig, Fehlbesetzung.

Von acht Personen, die das Land Schleswig-Holstein führen, sind drei vollständig, zwei teilweise und drei überhaupt nicht qualifiziert, jedenfalls nicht für den jeweiligen Fachbereich. Besonders schlimm ist, dass zwei der drei Fehlbesetzungen fachlich so weit entfernt von den Anforderungen sind, dass sie eigentlich sofort zurücktreten müssten.

 

Advertisements

Über hinrich7

Noch nix...
Dieser Beitrag wurde unter Lumpensammlung abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s